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Filigrandrechseln eine alte Handwerkskunst, die im Raum Berchtesgaden und im Bayerischen Wald heimisch war und seit geraumer Zeit nur noch vereinzelt ausgeübt wird. Um interessierten Leuten die Gelegenheit zu geben, das Entstehen solch eines kunsthandwerklichen Gegenstandes zu verfolgen, können sie mir beim Drechseln über die Schulter schauen.
Die Gelegenheit dazu haben Sie bei Vorführungen in Museen und verschiedenen Handwerkertagen:
Freilichtmuseum Glentleiten Holzknechtmuseum Ruhpolding Freilichtmuseum Illerbeuren Museum Burghausen auf der Burg Heimathaus Sonthofen Allgäumuseum Kempten
Presse - und Fernsehberichte: Bayerisches Fernsehen "Schwaben und Altbayern" TV Allgäu Sat 1 "Das Sat 1 Magazin" Zeitschrift "Landlust" Verschiedene Tageszeitungen
Die Filigrankugel - 4 freibewegliche Kugeln ineinander aus einem Stück gedrechselt -
Material: Zirbelkiefer oder Lindenholz
Aus einem Kantholz wird eine Kugel mit genau 6,2 cm Durchmesser gedrechselt (Abb.1). Dieser ist durch die Aufnahme der Kugel und das Ausdrehwerkzeug vorgegeben.
Auf der Kugel wird die Position für 6 Basislöcher aufgerissen, anschließend die Löcher jeweils als Konus, bis zur Tiefe der innersten Kugel, mittels Formstahl gedreht (Abb.2).
Durch das konische Loch werden dann die inneren Kugeln mit einem, dem jeweiligen Kugeldurchmesser entsprechenden Hinterschneideisen hinterdreht (Abb.3). Als Anschlag dient die Außenform der Kugel.
Diese Vorgehensweise erfolgt bei allen weiteren Basislöchern - Umspannen, Zentrieren und Hinterdrehen sind die folgenden, sich wiederholenden Arbeitsschritte. Vor jedem Umspannen wird das zuletzt bearbeitete Loch, mittels passendem Holzkonus, sorgfältig fixiert (Abb.4).
8 darauffolgende Bohrungen durch die fertiggestellten, jedoch noch fixierten Kugeln, mit drei unterschiedlichen, jeweils auf die Kugeldurchmesser abgestimmten Bohrergrößen, setzen die Kugeln frei. Durch das abschließende Entfernen der Holzkonusse und das Ausschütteln der Holzspäne sind die Kugeln nun ineinander frei beweglich.
Die Fertigung einer Kugel dauert ca. 2,5 Stunden. Die Arbeit erfordert volle Konzentration, vom ersten bis zum letzten Arbeitsschritt.
Eine perfekte Kugel zu drechseln, ist eine Herausforderung für den Könner unter den Drechslern, vier freibewegliche Kugeln ineinander, übersteigt bei den meisten die Vorstellung des Möglichen.
Die Filigrandose Die Filigrandosen waren im Berchtesgadener- und Salzburger Raum als Lavendel- und Duftdosen in Braut- und Wäscheschränken Tradition. Sie wurden von Filigrandrechslern in traditionellen Formen hergestellt. Im Berchtesgadener Heimatmuseum ist eine eigene Abteilung diesem Handwerk gewidmet. Die ausgestellten und von mir gefertigten Filigrandosen und Kugeln sind eigene Entwürfe und jedes Teil ist ein Unikat, das nach der Technik dieses alten Kunsthandwerks hergestellt wurde.
Viele Berufsdrechsler, Hobbydrechsler und Interessierte sind fasziniert, das Entstehen dieser einmaligen Kugeln und Filigrandosen zu sehen.
Wenn Sie interessiert sind, Ihren Kunden und Besuchern diese einmalige Vorführung eines alten Kunsthandwerkes zu präsentieren, haben Sie folgende Möglichkeiten:
Informative Vorführung Im Vordergrund stehen der Kontakt mit dem Besucher, auch das Eingehen auf den Einzelnen, das Beantworten aller Fragen, sowie Problemlösungen.
Kosten pro Arbeitsstunde € 23,--, zuzüglich Fahrtkosten € 0,35 per km
Lebender Verkaufsstand Hier werden Drechselvorführungen am Stand und zusätzlich der Verkauf von ausgesuchten, qualitativ hochwertigen Drechsel- und Schnitzwaren angeboten.
Dieses Angebot gilt, wenn keine Unkosten (Standmiete etc.) entstehen.
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