ERLEBNISPÄDAGOGIK


Grundlage der Erlebnispädagogik ist es, Impulse zu setzen das eigene Verhalten zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern.

Das mehrtägige Kursprogramm beinhaltet erlebnispädagogische Spiele in Verbindung mit sportlicher Betätigung. In abschließenden Reflexionen werden die Erlebnisse in der Gruppe bearbeitet.

Gemeinsame Aktivitäten und Erlebnisse innerhalb einer Gruppe dienen dazu, Defizite in der Persönlichkeit jedes einzelnen Teilnehmers individuell aufzuspüren.
Bedingt durch die ständige Anwesenheit der anderen Gruppenmitglieder und den damit eingeschränkten, persönlichen Freiraum, sowie durch gegenseitige Abhängigkeiten aufgrund gemeinsamer Aktivitäten, eröffnen sich nach und nach völlig neue Sichtweisen sowohl sich selbst, als auch den anderen Teilnehmern gegenüber.
Die Einordnung in ein Gruppengefüge verhilft dazu, die Selbsteinschätzung zu überprüfen, Kommunikationsfähigkeit und soziales Verhalten werden nachhaltig gestärkt.

Anhand der spezifischen Aufgabenstellung lernt der Teilnehmer auf sportliche und spielerische Weise, Verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und uneigennützig, aber auch selbständig zu handeln. Konfliktfähigkeit, Vertrauensbildung und Zusammenhalt, Kreativität, praktische Fähigkeiten und nicht zuletzt körperliche Fitness werden gefördert. Die Konfrontation mit zunächst unüberwindbar erscheinenden Situationen hilft Ängste abzubauen und das Selbstbewusstsein zu steigern.

Die während der vielseitigen Aktionen gesammelten Erfahrungen eröffnen dem Teilnehmer die Möglichkeit, alte Gewohnheiten zu hinterfragen, festgefahrene Strukturen zu durchbrechen und somit neue, unbekannte Situationen besser einschätzen und leichter meistern zu können. Zurück im Alltag wird er sich selbst und seinem Umfeld mit mehr Vertrauen und Toleranz gegenübertreten und so aktiver und ausgeglichener an einem Leben in der Gemeinschaft teilnehmen.