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Vier Tage begleitetes Genusswandern auf der Via Alpina Drei gemütliche Unterkünfte, zahlreiche Gipfel, unzählige Wege und Steige entlang idyllischer Bäche, über duftende Almwiesen und durch stille Wälder laden Sie ein. Die Kulturhighlights am Weg werden auf dieser Tour entlang der Via Alpina nicht zu kurz kommen.
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1. Tag 9 Uhr: Treffpunkt Wanderparkplatz Staudiglhütte im Brandertal bei Ruhpolding. Dort können Sie Ihr Auto parken und dort treffen Sie Ihren Wanderführer für die nächsten Tage. Vorbei an der historischen Glockenschmiede wandern wir entlang des Thoraubaches bis zu den Thoraualmen und weiter bis zur Scharte, über die es hinab ins Eschelmoos geht. Von der Scharte ließe sich ein Abstecher zum Hochfellngipfel machen und dieser ist durchaus lohneswert. Wir bleiben auf dieser Tour jedoch abseits der viel begangenen Pfade, die die Seilbahn erschließt. Über das Eschelmoos und die Bischofsfellnalm wandern wir auf den Hochgern, den man zusammen mit dem Hochfelln die „Chiemgauer Zwillinge“ nennt. Im Hochgernhaus, etwas unterhalb des Gipfels, wird zum ersten Mal übernachtet (Aufstieg: 1.520 Höhenmeter, Abstieg 820 hm).
2. Tag Über Almenwiesen und am Schloss Marquartstein vorbei geht es hinunter in das Achental, das man durchquert, um von Niedernfels über die Staffn-Alm (1.050m) in Richtung Hochplatte und Piesenhausener Hochalm aufzusteigen. Am Grat entlang kommt man schließlich zur Steinlingalm, von wo der kurze Aufstieg auf den felsigen Gipfel der Kampenwand in Angriff genommen werden kann. Übernachtet wird auf der Sonnenalm an der Bergstation der Kampenwandseilbahn (Aufstieg 1.100 hm, Abstieg 800 hm).
3. Tag Über die Dalsenalmen und den Weitlahnerkopf geht es hinüber zum Geigelsteingipfel, dem mit 1.813 m höchsten Punkt der Tour. Der Blumenberg des Chiemgaus ist Naturschutzgebiet und bekannt durch seinen Reichtum an seltenen Pflanzen sowie als Rückzugsgebiet für Raufußhühner, Steinadler oder Murmeltiere. Übernachtet wird auf der Priener Hütte, einer Hütte des Deutschen Alpenvereins (Aufstieg 900 hm, Abstieg 900 hm).
4. Tag Von der Priener Hütte geht es hinunter in das Priental und an der Sachranger Kirche vorbei hinauf Richtung Spitzsteinhaus. Hier könnte noch ein weiterer Gipfel mitgenommen werden, der schöne Ausblicke nach Tirol bietet. Unser Ziel ist jedoch der Klausen mit der Klausenhütte. Der Weg dorthin geht einen Grat entlang durch Latschen und über Bergwiesen bis wir endlich die Hütte erreichen (Variante über Innerwald möglich). Dort können wir ein letztes Mal zusammensitzen und die vergangenen Bergtage Revue passieren lassen. Zum Parkplatz in Hainbach ist es nicht mehr weit. Dort holt uns ein Kleinbus ab und bringt uns zu unserem Ausgangspunkt zurück (Aufstieg 1.000 hm, Abstieg 1.500 hm).
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